Die Geschichte des USS Arizona Memorial
Die USS Arizona (BB-39) war ein Schlachtschiff der Pennsylvania-Klasse, das 1916 in Dienst gestellt wurde und über zwei Jahrzehnte lang stolz in der US-Marine diente. In der Zwischenkriegszeit verkörperte sie die Stärke der amerikanischen Marine, indem sie Übungsmissionen durchführte und im gesamten Pazifik ihre Präsenz demonstrierte.
Am 7. Dezember 1941 ereilte die USS Arizona während des Angriffs auf Pearl Harbor ihr tragisches Schicksal. Eine von japanischen Streitkräften abgeworfene Bombe setzte ihre vorderen Munitionsmagazine in Brand und löste eine gewaltige Explosion aus, die das Schiff innerhalb weniger Minuten zum Sinken brachte. Von den 1.512 Besatzungsmitgliedern an Bord kamen 1.177 ums Leben, was diesen Tag zum Tag mit den meisten Todesopfern auf einem US-Schiff machte. Die Arizona blieb an der Stelle liegen, an der sie gesunken war, und wurde sowohl zum Grab für die Verstorbenen als auch zum Symbol für den Angriff, der Amerika in den Zweiten Weltkrieg trieb.
In den Jahren nach dem Krieg wurden die Bemühungen verstärkt, die Besatzung der Arizona zu ehren. Im Jahr 1962 wurde das von dem Architekten Alfred Preis entworfene USS Arizona Memorial offiziell eingeweiht. Die weiße, offene Konstruktion, die direkt über dem versunkenen Schlachtschiff errichtet wurde, erstreckt sich über das Wrack, ohne es zu berühren, und schafft so einen feierlichen Ort des Gedenkens. Die Gedenkstätte umfasst den Gedenkraum, in dem die Namen der Gefallenen eingraviert sind – ein Ort der Besinnung und der Ehrung ihres Opfers.
Heute zählt das USS Arizona Memorial zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Hawaiis und empfängt jährlich Millionen von Besuchern. Da es nur mit dem Boot erreichbar ist, erinnert es auf eindringliche Weise an die Kosten des Krieges und die Beständigkeit des Friedens. Zusammen mit dem Schlachtschiff Missouri symbolisiert es eindrucksvoll sowohl den Beginn als auch das Ende der Beteiligung der Vereinigten Staaten am Zweiten Weltkrieg.